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RKI warnt vor Legionellen-Risiko in Wasseranlagen

RKI warnt vor Legionellen-Risiko in Wasseranlagen


Das Robert Koch-Institut (RKI) warnt nach der wochenlangen Schließung von Hotels, Sportanlagen und Schwimmbädern vor einem möglichen Legionellen-Risiko. Bei unsachgemäßer oder fehlender Wartung könne es nach der Corona-Pause zu einem erhöhten Wachstum dieser Bakterien in Trinkwasseranlagen gekommen sein, schreibt das RKI im «Epidemiologischen Bulletin».


Legionellen können bei Menschen Krankheiten auslösen - von grippeartigen Beschwerden bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Die Erreger werden häufig durch zerstäubtes Wasser übertragen, etwa in Duschen, Whirlpools, durch Luftbefeuchter oder über Wasserhähne. Betreiber sollten vor einer Wiedereröffnung ihrer Trinkwasseranlagen deshalb einen einwandfreien Betrieb sicherstellen, rät das RKI.

Auch Ärzte sollten darauf achten, dass bei Atemwegsproblemen zurzeit eine Legionelleninfektion vorliegen könne. Dafür gibt es Test-Möglichkeiten.

Ideale Wachstumsbedingungen finden Legionellen bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Bei Wassertemperaturen über 55 Grad wird das Wachstum der Keime nach RKI-Angaben gehemmt. Bei mehr als 60 Grad komme es zum Absterben der Keime.

Besonders anfällig für Legionellen sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und mit bestimmten Grunderkrankungen wie zum Beispiel Diabetes sowie Herz- und Lungenleiden. Auch Raucher und ältere Menschen gelten an gefährdeter. Männer erkranken zwei- bis dreimal so häufig wie Frauen. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten verläuft die Erkrankung tödlich.

Demografische Entwicklung

„Im Verlauf der demografischen Entwicklung nimmt der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zu. So dürfte bis zum Jahr 2030 die Zahl der 65-Jährigen und Älteren um ein Drittel auf über 22 Millionen (29 % der Gesamtbevölkerung) ansteigen.

Damit wird auch die Zahl behandlungsbedürftiger Personen zunehmen.

Das Immunsystem dieses gegenüber der gesunden Normalbevölkerung abwehrgeschwächten Personenkreises wird tendenziell durch erforderliche medizinische, teils onkologische Behandlungen - u. a. mit zytostatischen Wirkstoffen auch im ambulanten Bereich - zusätzlich geschwächt.

Personen mit besonders hoher Infektionsgefahr

„Es hat sich gezeigt, dass Patienten mit einer Immun-suppression, z. B. nach Organtransplantationen, bei malignen Tumorerkrankungen, nach Gabe von Arzneistoffen, die in der Behandlung von
entzündlichen Erkrankungen An-wendung finden oder unter längeren Therapiezyklen mit Kortikosteroid ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an einer Legionellose zu erkranken. Auch Diabetes mellitus gilt als ein Risiko-faktor.“
Angesichts des demo-grafischen Wandels ist zu erwarten, dass zunehmend solche Patienten und insbesondere ältere Männer im Falle einer Legionellen-Infektion an der schweren Verlaufsform der Legionellose erkranken bzw. sterben werden.*
* Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
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CORONA-Pandemie
In Zeiten der Corona-Pandemie wird in der Presse auf die Einhaltung bzw. Verbesserung des allgemeinen Hygiene-Standards hingewiesen. Dies wird durch unsere Produkte unterstützt.

Wie in den Monaten September und Oktober 2019 in den Medien berichtete, treten vermehrt Fälle von Listerien Erkrankungen auf.
Dies gilt nicht nur für Deutschland sondern auch für andere europäische Länder. Es wird von mehreren Toten und Verletzten gesprochen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich alle Vorfälle im Bereich der Lebensmittel verarbeitenden Industrie ereignet haben.
Weitere Untersuchung ergaben mehrere Verschmutzungen mit Multiresisten Keimen (MRSA) in Gewässern und Seen.
Infektionsgefahr Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheime

„Vorsichtige Schätzungen gehen von jährlich 1,75 Mio. nosokomialen Infektionen in Europa aus; ca. 10 Prozent der erkrankten Menschen, also annähernd 175.000 finden dabei den Tod.

Zunehmendes Alter und eingeschränkte körpereigene Abwehr erhöhen das Risiko von Infektionen in Krankenhäusern.“

(Zitat Prof. Dr. J. Peter Guggenbichler, Universitäts-klinik für Kinder und Jugendliche , Erlangen)
Deutsche Krankenhäuser und Pflegeheime forschen nach Lösungen, um bestmögliche Hygienestandards zu etablieren.

(s. DGKH, Publikationen Dr. med. Klaus-Dieter Zastrow)

Neben den fachlichen Leistungen profilieren sich Krankenhäuser und Pflegeheime heute auch durch ihre Hygienestandards, die wiederum in öffentlichen Portalen zur Bewertung und als Auswahlkriterium für die besten Häuser stehen.
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